Antifakte

So das wesentliche am Phool sein hätten wir fast abgehakt. Ein bisschen Platz ist allerdings noch übrig und so begrüße ich den Leser zu Kapitel drei. Inhaltlich werde ich hier größtenteils über die Chaostheroie schwadronieren. Warum diese für uns so wichtig ist und was sie mit dem Apfel der Eris zu tun hat. Der theoretische Teil beinhaltet dann auch noch einige Überlegungen bezüglich Tendenzen der Phools also wie sich Phools in einer jeweils eristisch oder aneristisch gesättigten Welt verhalten. Dieser Teil ist jedoch eher spekulativer Natur da die Erde und damit der Ort auf dem wir Leben überwiegend aneristisch gesättigt ist und in absehbarer Zeit wohl auch bleiben wird. Trotzdem will ich dem Leser dies nicht vorenthalten und hoffe das dieser Teil ihn inspirieren oder anregen möge weitere Forschunen zu dieser Thematik anzustellen.

Doch zunächst werden wir einen kurzen Blick auf Antifakte werfen die den tatsächlichen Gegenpol zu aneristischen Artefakten darstellen und zumindest das Wissen um die Existenz solcher Antifakte mag für den Phool schonmal recht nützlich sein.


Eristische Antifakte

Eristische Antifakte sind besondere Gegenstände voll eristischer Energie in einer sonnst aneristisch gesättigten Welt. Sie stellen in gewisserweise das Gegenstück zu aneristischen Artefakten dar. Bis jetzt unterscheiden wir 2 Kategorien von Antifakten.
I: Antifakte die Permanent in unserer Welt vorhanden sind. Hierzu zählen z.B. falsch geprägte Münzen oder seltsame Schlüssel die in kein Schloß passen. Wir interpretieren diese Dinge als Resultate des Wirkens unserer Göttin Eris und schon so manches Antifakt der Klasse I wurde zu einem Fokus für einen Phool.
II: Artefakte die durch einen Phool erschaffen werden und im Gegensatz zu einem Fokus weniger Persönlich sind. Ein eristischer Fokus sollte immer möglichst einzigartig sein während ein Artefakt durchaus immer wieder zerstört und neu angefertigt werden kann. Bemerkenswerterweise scheint die eristische Energie bei Antifakten der Klasse II in direktem zusammenhang zu stehn zu Aneristischen Artefakten. Der willentliche Missbrauch eines aneristischen Artefakts bzw die manipulation durch einen Phool an diesem führt in der Regel zu eristischen Antifakten. Bezeichnend wäre hier wieder mal die aufgebogene Büroklammer die für die Zeit ihrer existenz ein eristisches Antifakt ist und beständig Energie abstrahlt bis es (das antifakt) schließlich durch die aneristische Umgebung (Putzfrau) vernichtet wird.


Ich möchte hier ein Beispiel aufführen zur Herstellung eines Antifakts der Klasse II.

Das erste von mir entdeckte eristische Antifakt das ich hier nun vorstellen möchte ist eine Ritualmaske der ich den Namen gab "The Face of Grayface". Ihr sinn hat sich mir noch nicht zur gänze erschlossen doch ich bin sicher der eifrige Leser wird eine verwendung finden. Für intressierte Leser sei noch angemerkt das "the Face of Grayface" überwiegend in der Schule der Bürokratischen Magie anwendung findet. Doch zu den Schulen der discordischen Magie werde ich in Kapitel 4 näher eingehn. Die herstellung eines Face of Grayface ist überaus einfach und mit gut verfügbaren materialien schnell und unkompliziert auszuführen. Man benötigt lediglich 2 Gummibänder sowie 2 Büroklammern. Die Bänder werdne an den Büroklammern befestigt. Die Klammern leicht aufgebogen und dann in den Mundwinkeln des Phools fixiert wobei die Gumibänder dazu dienen das ganze in Position zu halten (siehe Grafik).