Eris


Eris, die Große und die Verwirrte
(ist sie doch verwirrt über ihre eigene Größe)

Eris ist in der griechischen Mythologie die Göttin der Zwietracht und des Streites, sie ist die Tochter der Nyx, einer der fünf direkt aus dem Ur-Chaos entstandenen Götter. Eris wurde aus der griechischen in die römische Mythologie als Discordia („Zwietracht“) übernommen und ist auch die Göttin des Chaos und der Unordnung. Es ist davon auszugehen, das Eris in ihren Ursprüngen eine Fruchtbarkeitsgöttin war, da der Apfel gemeinhin als ein solches Symbol galt und sie mit uraltem weiblichen Wissen verbunden ist.



Apfel der Zwietracht

Sie ist bekannt durch den goldenen „Apfel der Zwietracht“ (den sprichwörtlichen „Zankapfel“ oder „Erisapfel“), der Sage nach rächte sich Eris in ihrer Eifersucht und verletzten Eitelkeit dafür, dass sie nicht auf der Hochzeit des Peleus und der Thetis eingeladen wurde, indem sie unter die Gäste einen goldenen Apfel warf, mit der Aufschrift "Der Schönsten" (kallisti). Hierüber kam es zum Streit unter den ebenfalls anwesenden Göttinnen Aphrodite, Athene und Hera, welcher der Apfel zustünde. Auf den Rat des Zeus führte Hermes die drei zu dem Menschensohn Paris; dieser entschied sich für Aphrodite als der Schönsten, auch deswegen, da sie ihm die schönste Frau auf Erden versprach. Diese, die schöne Helena, war jedoch verheiratet, und ihre Entführung durch Paris löste den Trojanischen Krieg aus.


Darstellung


Eris erscheint oft als hinkende, zusammengeschrumpelte, kleine Frau. Erst wenn sie es schafft, den
Neid und den Hass der Menschen zu wecken, erblüht sie zu ihrer wahren Gestalt. Homer schreibt über sie in der Ilias: „Was sie einmal begonnen hat, davon kann sie nicht mehr lassen. Von ihrer kleinen Gestalt wächst sie zu gigantischer Größe und Schönheit empor.“

In Werke und Tage des Hesiod ist neben der zänkischen Eris auch noch eine „gute“ angeführt, die den Menschen zur Arbeit anspornt. "Sie stachelt sogar die Faulen zu mühevoller Arbeit an" - durch Neid zu Wohlstand.

Nach Hesiod sind die zahlreichen Kinder der Eris negative Personifikationen von Leid, Verbrechen und Untugenden.


Erisische Bewegung

Mit dem Diskordianismus hat sich eine Glaubensgemeinschaft rund um Eris gebildet, sie wird dort als die Göttin des Chaos und der Verwirrung gefeiert und verehrt. In dieser Religionsparodie kommt der Zahl fünf eine bedeutende Rolle zu und somit ist die fünf auch die Zahl der Eris. Man siehe zB den fünfzackigen Stern im Apfel, der auch ihr Symbol ist.

Die fünf Elemente wären da auch zu erwähnen und so ist das fünfte Element, der große Geist, auch ihr zuzuordnen. Denn geistreich ist sie und stachelt ihre Anhänger auch zur Kreativität an.

Also zusammengefasst kann man sagen, das Eris nicht nur für Chaos und Unordnung steht, sondern auch für die schöpferische Kraft, die dem innewohnt.


Hand der Eris

Die Hand der Eris ist eines von vielen im Diskordianismus gebrauchten Symbolen. Ein Gegenstand der diskordianischen Philosophie ist das Thema von in Konflikt oder Gegensatz stehenden Kräften – manchmal im Gleichgewicht stehend und manchmal nicht. Die Hand der Eris, die auch als zwei gegeneinander gerichtete, aber in einem Punkt zusammenlaufende Pfeilspitzen gesehen werden kann, symbolisiert diese Wechselwirkung von Kräften. In der Astrologie wurde das Symbol als astrologisches Symbol schon von so manchen übernommen.

Da im Diskordianismus der Zahl Fünf eine bedeutsame Rolle zugewiesen ist, wird das Symbol dort auch ausdrücklich als „fünffingrige Hand der Eris“ bezeichnet.




Aspekte: Chaos, Streit, Rache, Verwirrung, Ambivalenz, Ansporn, Ehrgeiz, Schabernack, Unabhängigkeit, Kreativität, Individualität, Initiation, Serendipität, Entropieumkehr, Zufall, Selbstverwirklichung
Farbe: orange, gold, lila, alle
Metall: Gold
Stein: Blaufluss "Galaxy-Stone", Asterismen, Fordit
Pflanze: Apfel, Cannabis
Zahl: 5, 23, 2, 3, 85, 8, 5, 4 ~
Element: das fünfte natürlich, Geist
Sternzeichen: das 13. - das nicht sein darf, Schlangenträger
Planet: na..?ERIS


Es ist anzunehmen, das der Planet Eris, die höhere Oktave der Erde ist. 
Oktaven bezeichnen die Planetenschwingung und das je zwei in einer Verbindung stehen. 
Eris als die höhere Schwingung der Erde ist bezeichnend, 
herrscht auf unserem Planeten doch eine enorme schöpferische Kraft des Chaos.