Outer Space

Da wir uns nun ein wenig mit den Zuständen des Universums und so Zeugs befasst haben und der geneigte Leser vielleicht auch schon die ein oder andere einfache Technik anwenden kann, wird es Zeit sich mal mit unseren eigenen Zuständen auseinanderzusetzen. Zu diesem Zwecke werde ich wieder einmal eine kleine theoretische Einführung geben und dann hoffentlich das ganze mit etwas Praxis abschließen. Doch zunächst wollen wir einmal gucken wie es um die Quelle unserer Energien bestellt ist bzw in welchen Sphären sich so ein Phool bewegt und wie man diese Energien steigern oder vermindern kann.

Desweiteren möchte ich einen kurzen Schwenk zu einer phoolischen Divinationstechnik unternehmen die überaus praktisch sein kann, auch wenn der ausgebildete Phool diese vielleicht nicht mehr benötigen mag. Ich möchte vorranstellen das Phools nicht unbedingt versuchen irgendwelche Energien zu unterdrücken, schon gar nicht wenn sie keine Magie wirken. Das ist deshalb erwähnenswert, weil sich ein Phool im Gegensatz zu konventionellen Magiern im Grunde durchgehend in einem Stadium befindet, der vielleicht am ehesten der klassischen Gnosis entspricht.

Dieses "treiben im Fluss des Seins" oder auch "die Magie einfach machen lassen" nenne ich den Schmendrick Effekt. Benannt nach Schmendrick dem Zauberer aus dem letzten Einhorn. Hier kristallisiert sich die Annahme herraus, dass durch das "sich treiben lassen" also durch das Ausschalten eines Großteils des Zensors das Unterbewusste und damit auch die eigentlichen Sehnsüchte und Wünsche des Phools an die Oberfläche gespült werden. Vereinfacht gesagt: Lässt man sich treiben dann erledigt die Magie den Rest. Man wird zufrieden und glücklich, da sich eben jene Sehnsüchte und Wünsche zu erfüllen beginnen die so sehr am Unterbewussten nagen und bis jetzt durch Konventionen, das befolgen von Regeln und den Zensor unterdrückt wurden.

Im Gegensatz zu herkömmlichen Systemen der Magie geht es also hier eher weniger um Disziplin und das einhalten stundenlanger Meditation oder sowas sondern es geht vielmehr darum seine Disziplin abzulegen und genau das zu tun wodrauf man Lust hat. Und so schließe ich mit den Worten des großen Schmendrick "Magie, tu was du willt"

Ich möchte nun damit beginnen dem geneigten Leser den Outer Space vorzustellen der in etwa dem entspricht aus dem konventionelle Systeme ihre Energien beziehn. Denn merke: Die Energie des Phools kommt stets aus ihm selbst und nicht von aussen (drum sind wir drin und andere draussen) ...

Der Outer Space

Bezeichnung für eine Art von Dimension in der alle Möglichkeiten gleichzeitig vorhanden sind. Die Dimension des nicht Existenten. Im Outer Space regnet es Socken aber von unten nach oben und wenn sie oben ankommen dann kondensieren sie zu lila Elefanten die nach allen Seiten auseinander preschen. Wenn zwei Elefanten zusammenstoßen entsteht Schmu oder Schmupartikel was dazu führt das der Outer Space ein relativ homogener schmugesättigter Raum ist. Ein Phool auf höchstem Niveau muss sich dort vielleicht mal aufhalten, um gewisse Dinge tun zu können…

Phools und der Outer Space

Phools sehen im Outer Space den Ort an dem die lila Elefanten wohnen und an dem sich die Socken manifestieren die in unserer Welt verschwinden. Phools glauben dass Energie die in den Outer Space gesendet wird, dort direkt zu etwas kondensiert was es eigentlich nicht geben dürfte wie fliegende Toaster oder sowas. Aus diesem Grund ist es auch nicht möglich die selbe Energie die einmal in den Outer Space gesandt wurde von dort zurück zu holen. Allgemein jedoch wird der outer Space von den meißten Phools als Müllkippe betrachtet auf die man alles ablädt was man nicht mehr braucht. Dies gilt für Energien genauso wie z.B. für Schuldgefühle oder Hemmungen. Weiter glauben die Phools das es genau diese Müllkippe ist aus der die klassischen magischen Systeme ihre Energie beziehn. Phools bezeichnen manchmal den Outer Space auch als die unterseite der Realität.

Energie und Outer Space

Da Energie im Outer Space faktisch nicht vorhanden ist, ist dieser für den Phool eigentlich auch nicht weiter von interesse. Nun gibt es jedoch Ansätze die erwägen den Schmu des Outer Space in eine energetisierte Form zu überführen um sie damit wieder nutzbar machen zu können. Grundsätzlich ist dies auch möglich z.B. wenn man den Schmu eines fliegenden Toasters dafür benutzt um Verwirrung zu erzeugen. Aus dieser Verwirrung wiederrum kann der Phool nun eristische Energie schöpfen die er für seine Magie verwendet.
Trotzdem gilt: Im Outer Space gibt es keine, für einen Phool wirklich sinnvolle, nutzbare Energie. Vielmehr scheint es so als sei der Phool im Outer Space selber die höchste dort vorhandene konzentrierte Form von eristischer Energie.

Nutzen des Outer Space

Wie bereits angedeutet dient der Outer Space für Phools in erster Linie als Müllkippe. Da hier jedoch die Fäden aller möglichen Möglichkeiten zusammenlaufen und Phools alles andere als dumm sind wissen sie, dass man diese Müllkippe immer noch nutzen kann um sich und andere zu inspirieren. Ein Phool beispielsweise der einen eristischen Fokus erschaffen möchte konsultiert manchmal den Outer Space. Von dort nimmt er die verrücktesten Eindrücke bzw Schmu mit zurück und konstruiert daraus den Fokus. Auch bereits erwähnt wurde der nutzen des Outer Space wenn es darum geht Energien zu „recyceln“. Also Schmu des Space in nutzbare Energie zu konvertieren. Ausserdem besteht die sehr geringe Möglichkeit den Outer Space zu nutzen um mit seiner Hilfe zu devinieren also Hellzusehen oder Wahrzusagen. Dieses Phänomen resultiert ebenfalls aus der Tatsache das sich im Outer Space alle Fäden der Möglichkeit überschneiden, so das der Phool sehen kann welche Perspektiven sich ihm bieten könnten. Letztendlich bleibt der Outer Space jedoch die Müllkippe aller Phools.

Schmu

Schmu ist die Bezeichnung der Phools für das Material aus dem sich der Outer Space zusammensetzt. Jedes Objekt im Outer Space besteht aus Schmu. Schmu entsteht größtenteils durch Energien die als Socken im Outer Space kristallisieren und dort zu lila Elefanten kondensieren welche sich nach und nach in Schmupartikel auflösen.

Lost in Outer Space

Wenn ein Phool einen gewissen Grad an Ver-rücktheit erreicht passiert es manchmal das er sich dazu entschließt gänzlich in den Outer Space zu wandern. Für ihn ist dieser Ort dann der Inbegriff allen glückes das er sich nur vorstellen kann. Jene Phools werden auch Master Phools genannt. Sie haben alles hinter sich gelassen was sie belasten könnte und existieren einfach nur noch vor sich hin wobei sie genau dadurch all das erreichen was sie sich wünschen.